Hisense Laser TV Modelle im Überblick
Hisense gehört zu den Herstellern, die das Segment früh besetzt haben, und deckt heute mehrere Leistungsklassen ab. Die Unterschiede liegen bei Lichtleistung, Lasertechnik und Ausstattung. Aus dieser Reihe führen wir zwei Geräte.
Als Spitzenmodell arbeitet der Hisense PX3-Pro mit Trichroma Triple-Laser und 3.000 Lumen. Er deckt bis zu 110 Prozent des Farbraums BT.2020 ab, projiziert 80 bis 150 Zoll und bringt Dolby Vision, Dolby Atmos und ein Harman-Kardon-Soundsystem mit. Etwas darunter liegt der Hisense PT1 mit Single-Laser und 2.700 Lumen, der 85 Prozent des DCI-P3-Farbraums erreicht und ebenfalls 80 bis 150 Zoll schafft. Wer maximale Farbtiefe sucht, greift zum PX3-Pro. Wer vor allem ein großes, helles Bild will, kommt mit dem PT1 günstiger ans Ziel.
Triple Laser, Farbraum und Helligkeit
Entscheidend für die Bildqualität ist die Lichtquelle. Bei einem Triple-Laser-System erzeugen drei separate Laser in Rot, Grün und Blau das Bild, wodurch ein deutlich größerer Farbraum abgedeckt wird als mit einer Einzellaser-Lösung. Sichtbar wird das vor allem bei gesättigten Rot- und Grüntönen.
Die Helligkeit wird in Lumen angegeben und entscheidet darüber, wie gut das Bild bei Tageslicht durchhält. Je größer die projizierte Fläche, desto mehr Licht verteilt sich darauf, weshalb ein 120-Zoll-Bild spürbar mehr Lichtleistung verlangt als ein 100-Zoll-Bild. Wichtiger als der reine Datenblattwert bleibt allerdings das Zusammenspiel aus Gerät, Leinwand und Raumhelligkeit.
Aufstellung, Wandabstand und Bildgröße
Weil der Projektionswinkel extrem steil ist, reagiert ein Ultrakurzdistanz-Gerät empfindlich auf jede Abweichung. Schon wenige Millimeter Versatz beim Sideboard verziehen die Bildgeometrie sichtbar. Planen Sie deshalb einen stabilen, exakt ausrichtbaren Unterbau ein und prüfen Sie vorab, ob die gewünschte Bildbreite auf die freie Wandfläche passt.